Ludwig Bechstein
Ludwig Bechstein (1801-1860) war ein deutscher
Schriftsteller, Bibliothekar und Archivar, der vor allem
durch seine Märchen- und Sagensammlungen bekannt
wurde, darunter das bekannte "Deutsches Märchenbuch"
und "Deutsches Sagenbuch". Er wurde am 24. November
1801 in Weimar geboren und starb am 14. Mai 1860 in
Meiningen. Bechstein sammelte nicht nur Märchen und
Sagen, sondern verfasste auch eigene Romane und
Gedichte.
Frühes Leben und Ausbildung
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Geburt: Ludwig Bechstein wurde am 24. November 1801 in Weimar als uneheliches Kind geboren. Nach der Adoption durch seinen Onkel Johann Matthäus Bechstein im Jahr 1810 trug er den Namen Ludwig Bechstein.
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Berufsausbildung: Er absolvierte eine Apothekerlehre in Arnstadt.
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Studium: Dank eines Stipendiums des Herzogs Bernhard von Sachsen-Meiningen konnte er Geschichte, Philosophie und Literatur in Leipzig studieren.
Berufliche Karriere
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Bibliothekar und Archivar: Nach seinem Studium erhielt er eine Anstellung als Bibliothekar und später als Archivar in Meiningen, wo er bis zu seinem Tod 1860 tätig war.
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Gründer des Hennebergischen altertumsforschenden Vereins: Im Jahr 1832 gründete er diesen Verein, um seine Sammel- und Forschungsaktivitäten zu unterstützen.
Literarisches Werk
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Märchen und Sagen: Sein Hauptwerk sind die Sammlungen deutscher Volksmärchen, wie das „Deutsches Märchenbuch“ (ab 1845) und „Neues deutsches Märchenbuch“ (ab 1856), sowie die „Deutsches Sagenbuch“ (1853).
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Andere Werke: Daneben schrieb er Romane, historische Erzählungen und Gedichte, die zu seiner Zeit recht erfolgreich waren.
Spätes Leben und Tod
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Tätigkeit bis zum Lebensende: Bechstein war bis zu seinem Tod am 14. Mai 1860 als Schriftsteller und Sammler tätig.
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Vermächtnis: Seine Märchensammlungen erfreuen sich bis heute großer Beliebtheit. In Meiningen erinnern unter anderem ein Märchenbrunnen und eine Gedenktafel an ihn.
(KI-basiert)

